Ein Schwertransport dieser Größenordnung ist auch für STORK kein Alltag: Mitte Januar wurde ein KALMAR Reachstacker Typ DRG450-65S5E am Standort STORK SERO in Wittenberg fachgerecht zerlegt, nachts transportiert und anschließend am Containerumschlagplatz der LBR GmbH in Braunsbedra wieder aufgebaut.
Präzise Planung und nächtlicher Transport
Die Demontage der Maschine erfolgte am Montag, 12. Januar, durch den Hersteller Kalmar. Der eigentliche Transport des Hauptteils fand in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar innerhalb eines engen Zeitfensters zwischen 22:00 und 06:00 Uhr statt.
Zum Einsatz kamen ein Tieflader aus Magdeburg, ein BF3-Begleitfahrzeug sowie mehrere Fahrzeuge der SERO. Der Transport wurde vollständig durch STORK und die eigene Unternehmensgruppe durchgeführt.
Neben der technischen Herausforderung erforderte der Schwertransport eine enge Abstimmung mit allen beteiligten Partnern sowie den zuständigen Behörden. Durch die sorgfältige Vorbereitung und klare Aufgabenverteilung konnte der Transport sicher, reibungslos und termingerecht umgesetzt werden.
Neuer Einsatzort: Containerumschlagplatz der LBR GmbH
Der Reachstacker kommt künftig am Containerumschlagplatz der LBR Logistik-Beratung-Recycling GmbH in Braunsbedra zum Einsatz. Der Standort fungiert als zentraler Knotenpunkt für den kombinierten Verkehr – sowohl für die STORK-Cargo-Züge als auch für Drittkunden, die Containerverladungen vom LKW auf die Schiene oder umgekehrt organisieren möchten.
Was ist ein Reachstacker?
Ein Reachstacker ist ein speziell entwickeltes Umschlaggerät für den Containertransport. Er kann Seecontainer aufnehmen, stapeln und auf mehreren Reihen versetzen. Durch seinen teleskopierbaren Ausleger ist er besonders flexibel auf Umschlagplätzen, Terminals und Hafenanlagen einsetzbar.
Der eingesetzte KALMAR DRG450-65S5E zählt zu den leistungsstarken Großgeräten seiner Klasse:
- Hubkapazität: bis zu 45 Tonnen
- Gesamtlänge: je nach Auslegerkonfiguration rund 11,7 bis 12,0 Meter
- Gerätebreite: ca. 4,15 Meter
- Eigengewicht: rund 70 bis 75 Tonnen
Allein diese Dimensionen verdeutlichen, warum Demontage, Transport und Wiederaufbau höchste Anforderungen an Technik und Logistik stellen.
Starkes Beispiel für funktionierende Logistikketten
Der erfolgreiche Abschluss dieses Projekts zeigt, was möglich ist, wenn Logistik, Technik und Organisation ineinandergreifen. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Teams von STORK, SERO, Kalmar, der LBR GmbH sowie den unterstützenden Behörden.









