Im
zweiten Anlagenbereich, der sich in einer weiteren Halle befindet,
werden feste mineralische Abfälle, schwerpunktmäßig
Rost- und Kesselaschen sowie Schlacken aus Verbrennungsanlagen,
Gießereisande, Strahlsand etc. aufbereitet. Hierbei durchlaufen
die Abfälle die teilweise mehrfachen Aufbereitungsstufen
Sieben, Fe - Abscheidung, Brechen, Windsichtung und NE-Abscheidung
bevor sie im Hallenbereich entsprechend der LAGA M 19 zur Ausreaktion
zwischengelagert werden bzw. als o. g. Stoffe zur Vermarktung
gelangen.
Die hergestellten Mineralgemische verfügen über höchste
qualitative Anforderungen, ausgezeichnete Verfestigungseigenschaften
und hohe Standfestigkeiten.
In der Nachaufbereitung
werden Abfallstoffe verwertet, die noch Metalle enthalten.
Die Anlage besteht aus mehreren FE-Abscheidungen, NE-Abscheidungen und
einem induktiven Sortiersystem.
Rückgewinnung
wertvoller Edelstähle
aus NE-Scheiderschutt und Edelstahl-Schlacken,
Abtrennung von Leiterplatten aus Nichteisenmetallen,
Metallabtrennung aus Schüttgütern
mit dem
Induktionssortiersystem
und VA-Abscheider
Mit dem Induktionssortiersystem lassen sich metallische Bestandteile
aus Schlacke, Hausmüll, Elektronikschrott, Sand oder anderen Materialien
lösen. Das System arbeitet mit einer speziellen Sensortechnik zur
Erkennung von Metallen und einer Metallabtrennung mit computergesteuerten
Ausblasdüsen.
Das System steigert die Wirtschaftlichkeit und ersetzt die teure und
uneffektive Handsortierung.